Handwerskpreis 2005, vergeben von der Bertelsmannstiftung

So sah unsere Bewerbung aus, die Sie hier als Word-Datei lesen können: Bewerbung

Betriebsprüfung durch drei Fachleute, die sich in ausführlichen Mitarbeitergesprächen ein Bild machten. 2.v.links ist Tina Böcker, Projektleiterin bei der Bertelsmannstiftung. Im Vordergrund unsere Küchenbauer Tobias Pleisteiner (links) und Helmut Neugebauer (rechts).

Liz Mohn, herwig Danzer, Wolfgang Clement (Bundeswirtschaftsminister)

Otto Kenzler, der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks blättert im Möbelmacherjahrbuch

Da war ganz schön was los an unseren Infoständen

So sah der Stand vor der der Belagerung aus

Auf unserer Präsentationswand hatten wir auch das 2005er Plakat über erfolgreiche Lehrlingsausbildung präsentiert.

Führung mit Perspektive:

im Betrieb

am Markt

in der Gesellschaft

Die Möbelmacher zählen zu den Top7 Betrieben des deutschen Handwerks


Im Dezember 2004 schickten wir die ausführliche Bewerbung an die Bertelsmannstiftung, die zusammen mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks, der Zeitschrift Impulse und der Uni Eichstätt (Center for Corporate Citizenship) die Vorauswahl traf.

Von 175 Betrieben wurden unter wissenschaftlicher Begleitung die Besten ausgewählt. Die Kriterien waren:

  • Innovative Markterschließung
  • Führungsverhalten
  • Unternehmenskultur und gesellschaftliches Engagement

In die zweite Runde kamen aufgrund vergleichbarer Bestnoten nur 7 Betriebe, die während einer eintägigen Betriebsbesichtigung auf Herz und Nieren geprüft wurden. Fünf davon stellten ihre Arbeit während der eintätigen Fachtagung zum gleichen Thema vor, bei dem neben der stellvertretenden Vorsitzenden der Bertelsmannstiftung Liz Mohn auch Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement und die damalige CDU-Vorsitzende Angela Merkel ihren Respekt für die Bestleitungen des Handwerks zum Ausdruck brachten.

Den ersten Preis erhielt die Firma Paravan, Spezialist für behindertengerechte Autos, den zweiten der ebenfalls international tätige Fensterbauer Brammertz und den dritten die Großbäckerei Härdtner, die in Demeterqualität sogar bis in den Libanon liefert.

Liz Mohn schrieb an uns einzige Franken unter den Nominierten:

"Wir haben in Ihrem Unternehmen vorbildliche Elemente gefunden, von denen andere sehr viel lernen können und die eine breite Öffentlichkeit verdienen. "

Die 1988 von Gunther Münzenberg und herwig Danzer gegründeten Möbelmacher kamen mit ihrer vergleichsweise jungen und deshalb naturgemäß finanziell schwächer gepolsterten Möbelschreinerei nicht auf die mit Preisgeldern dotierten ersten drei Plätze, aber die von Wissenschaftlern begleitete Betriebsanalyse befördert das 17-köpfige Team unter die Top Sieben des deutschen Handwerks.

Innovationen sah die Jury

  • in der kundenorientierten Kompletteinrichtung vom Fußboden bis zur Beleuchtung
  • der Spezialisierung auf das Holz aus der Region
  • und der Kundenpflege und -neugewinnung durch das bereits zum neunten mal erschiene 60-seitige Jahrbuch als Infokalender
  • Zum Thema Unternehmenskultur wurde das ganzheitliche EFQM-Qualitätsmanagement und der hohe Grad an Eigenverantwortung der auf Massivholz spezialisierten Mitarbeiter gelobt.
  • Beeindruckt waren die Fachleute vom gesellschaftlichen Engagement, zum Beispiel der Kooperation im Initiativkreis Holz aus der Frankenalb,
  • dem kulturellen Engagement im Rahmen der Unterkrumbacher Werkstatt-Tage
  • und der Kochshows des Ernährungsexperten herwig Danzer, der seinen Einsatz für regionale Wirtschaftskreisläufe damit vom Holz auf gesunde und regionale Lebensmittel überträgt und der auch als Umweltbotschafter Bayerns für eine nachhaltige Wirtschaftsweise wirbt.

Die Auszeichnung ist eine weitere Bestätigung der Betriebsphilosophie der Unterkrumbacher, die schon im Jahr 2003 unter den Preisträgern des Nürnberger Nachhaltigkeitspreises waren.

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