Unseren ersten Lehrvertrag hat 1989 Jutta Richter unterschrieben und seitdem sind wir nach Auskunft der Handwerkskammer die Schreinerei mit den meisten weiblichen Auszubildenden.
Das ist nicht nur gut für die interessierten Mädels, die übrigens immer mehr Preise als die Jungs gewinnen, sondern auch angenehm für unsere Kunden und das Betriebsklima. Die Bewerbungsgespräche werden bei uns zusammen mit den Schreinerinnen und Schreinern geführt, die dann auch mit den Lehrlingen zusammenarbeiten.
Die gleichen Rechte haben aber nicht nur Frauen und Männer, sondern auch Deutsche und Ausländer, Christen oder Mitglieder anderer Religionen und natürlich ist auch deren sexuelle Orientierung kein Kriterium für oder gegen eine Anstellung.
Die Vielfalt unser Gesellschaft soll sich auch in den Belegschaften widerspiegeln, gegenseitiges Lernen von Kolleginnen und Kollegen mit unterschiedlicher Weltanschauung gehört zur gelebten Toleranz.
Wobei uns dazu weniger die neuen Gesetze motivieren, sondern viel eher "der gesunde Menschenverstand" und die Hoffnung, dass sich Gleichberechtigung im Betrieb auch auf das Umfeld der Kunden und Mitabeiter auswirkt.
Die Gesellenstücke und die Preise unserer Lehrlinge seit 1989.