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Außergewöhnliche Massivholzküche aus rotkerniger Buche in Erlangen

Manfred Lautenschlager mit einem Lemoncello, einem Limettenlikör, der durch kaltes Wasser und viele Eiswürfel sein volles Aroma entfaltet

Zugegeben, Manfred Lautenschlager ist ein guter Freund von uns. Trotzdem ist diese erste Möbelmacher-Küchensoap im Weblog ein durchaus verallgemeinerbares Beispiel für die Entstehung unserer individuell gestalteten Küchen. Von der Küchenidee bis zum fertigen Produkt kann man nicht zuletzt anhand des Emailverkehrs holznah nachvollziehen, dass jede Küche nicht nur aus Möbeln aus Massivholz und Geräten besteht, sondern vor allem aus einem Prozess der gegenseitigen Annäherung und des gegenseitigen Vertrauens. Das  sind Prozesse, die sich nicht in Werbesprache "wirbesserschönerbilligerschöner" kleiden  lassen. Diese Vorgänge können einem eigentlich nur von Freunden glaubwürdig erzählt werden. Wir wagen diesen Versuch trotzdem, hier mit einer gekürzten Wiedergabe des Emailverkehrs, die lange Version ist ja im Nachhaltigkeitsblog nachzulesen.

Das war die erste Mail, die uns erreichte:
 

nouvelle cuisine

... hallo herwig, trefflicher moebelmacher,

sag' mal: Hättest Du vielleicht Lust um den schönen Küchentisch, den Ihr vor Jahr und Tag für mich aufgerichtet habt, jetzt drumherum (endlich) ein bißchen weiterzubauen ?
Ja ?
Ich kann mir nämlich inzwischen lebhaft vorstellen in einem schöneren Küchenraum zu werkeln und zu essen, auch ein wenig anders zugeschnitten als bisher etc.

Dafür würd' ich doch liebend gern Deine Hilfe in Anspruch nehmen, sobald Du Zeit und Sinn für so ein Unternehmen findest. Und weil ich doch nun einmal ein recht eingefahrener Küchenchef hier oben auf dem Berg bin, mit entsprechenden Usancen und Idiosynkrasien die ich mit der alten Küche schon gar nicht so schnell aufgeben möchte, denke ich, es ist doch gleich das beste, ich lade Dich (respektive Euch - so Deine Liebste auch Lust dazu hat) einmal zu einem abendlichen "Arbeits"-Essen ein, wo Du/Ihr mich beim Herumwerkeln beobachten könnt und dürft und wir hinterher beim Café einander wissen lassen, wie wir uns die ideale Küche hier um mich herum so vorstellen könnten. Wäre das nicht eine angemessene Entrée zu etwas Neuem, Feinem ?
Für mich hier ginge dazu recht gut jeder Di-Mi-Do in einer der kommenden Wochen:
Laß mir wissen wann es Dir/Euch am ehesten recht ist und ich Euch zu so einem "Nouvelle-Cuisine"-Abend empfangen darf !

Mit herzlichen Grüßen an Dich und Ute,

Euer Manfred

Das erste Treffen ob der neuen Küche aus massivem Holz

Zunächst kam unsere Frage nach der Erlaubnis um Veröffentlichung (gekürzt):

AW: nouvelle cuisine

Hallo Manfred,
erst mal die Frage vorab: Darf ich Deine höchst motivierende Anfrage für PR-Zwecke miss-, nein ge-brauchen? Denn mein Kalender, der Newsletter und das Weblog freuen sich über Texte, die von besonderen Menschen ungewöhnlich formuliert wurden.

Seine Antwort:

bester herwig,

also wenn Du mit meiner am geblümten Stil Frauenlobs geschulter Rede in irgend einer Weise etwas Verrücktes anzufangen vermagst, so will ich Dir, wenn nicht gerade wärmstens zureden, so doch auch keinesfalls ein Veto über Deine Enter-Taste sprechen: Streue die Körnchen, die Dir der Cyber-Spatz ins Haus liefert, hinaus in die freie Welt, wie es Dir Freude macht ...

 

Nur wenige Tage später waren wir dort, liessen uns köstlich bekochen und staunten nicht schlecht, ob Manfreds bereits angekündigter Idiosynkrasien.

Eine Gewürzsammlung internationalen Ausmaßes, Porzellanreserven für studentische Veranstaltungen, Wein, Doppelbeckenspüle, kühles Mineralwasser.  Gleichzeitig erhörten wir alle Sonderwünsche, die eine lange Liste ergaben und die wir als Hausaufgabe mit nach Hause nahmen.

Die ersten Entwürfe der neuen modernen Küche

Auch wenn man schon weiß, wie sich Kunden die Küche vorstellen, ist es kein Fehler die alternativen Möglichkeiten zu testen. Schon alleine um auszuschließen, dass es noch eine genialere Grundrisslösung für den Kunden geben könnte.

Unsere Aufgabe ist dabei nur das Schildern der Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Küchengrundrisslösungen, die Prioritäten setzen und letztlich die Entscheidung fällen, muss der Kunde.

Manfreds Entscheidung für den Essplatz in der Mitte der Küche liegt einfach daran, dass in allen anderen Räumen kein Platz mehr für denselben wäre, deswegen kam unser so oft verwirklichter Vorschlag des Mittelzentrums nicht in Frage und das Spülen am Fenster hätte den Gästen den schönen Fensterplatz vorenthalten.

So einigten wir uns auf den L-Grundriss und entwarfen hinter dem Tisch noch ein Buffet, das den für unsere sonstigen Verhältnisse Mini-Kühlschrank und Weine aufnimmt.


Detailplanung vom Massivholzküchenbauer Helmut Neugebauer und letzte Besprechung

In der Zwischenzeit hat unser Küchenbauer und Ernährungsexperte Helmut Neugebauer ausgemessen und eine millimetergenaue Feinplanung erstellt, für deren letzte Absprache und die Miele-Geräteauswahl Manfred nochmal Unterkrumbach besuchte. Wie immer mit dem Fahrrad aus Erlangen, wohin er seine Rückreise gegen 21:30 antrat. Ein Lächeln kostet die Frage nach dieser vermeintlich abenteuerlichen Reise nach Erlangen einen Menschen, der mit dem Fahrrad schon die gesamte arabische Welt bereist hat, zu Zeiten, als dort noch Kamele und nicht Öl die Art der Fortbewegung beherrschten.

Als originellen Akzent für seine oriental angehauchte, aber trotzdem okzidentaltaugliche Massivholzküche wählte er Porta Palline in Gelb und blau: ein Aluminiumlochblech, gefüllt mit bunten Murmeln, die man in dieser edlen Verarbeitungsform eher als Edelsteine, denn als Schusser bezeichnen sollte.

Das Holz kam aus der Trockenkammer, die Küche nahm Gestalt an und von Manfred erreichte uns folgende Nachricht:


Leere und Sphäre

Werter herwig, bester Helmut und überhaupt alle die's betreffen mag,

meine alte Küche hab' ich jetzt komplett hinausgeräumt, da ist jetzt rein Schiff und die Akustik ist wunderbar zum drin Singen. Eigentlich könnt' ich so einen Raum sehr gut gebrauchen als Privatkapelle, oder für Stücke à capella, etc.

Warum es nur so wenige Menschen schaffen einfach einen Raum völlig leer zu lassen. Da ist der osmotische Druck von außen freilich enorm, da geht es dann los mit einem Hocker hier, einem Tischchen da und schon fängt alles an seinen unweigerlichen Gang zu nehmen ...

Kurzum: Eure neue Küche darf kommen ! - denn der leere Raum hält es auf die Dauer sicher nicht aus und die leere Magengrube erst recht nicht ...


Montage der perfekten Küche aus dem massivem Holz der Frankenalb

Wie immer haben Helmut Neugebauer und Erhard Gahl die Küche an zwei Tagen montiert, trotz einiger Besonderheiten. Ein sehr wichtiger Moment für Kunden wie Möbelmacher, denn die aufwändige und liebevolle Entstehung  in der Werkstatt bekommt der Kunde ja meist nicht mit.

Wie viel Arbeit in den Möbeln schon steckt, können sich heute gerade jüngere Leute kaum noch vorstellen - bei Manfred ist das ja anders. Trotzdem ist der Akt der Montage ein wichtiger für alle Beteiligten und wir sind stolz darauf, dass wir in 18 Jahren Möbelmachergeschichte noch keine großen Fehler beklagen mussten. Gerade die Einzelanfertigung unserer Keramik-Arbeitsplatten ist sehr aufwändig, aber Helmut Neugebauers Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit ist der Garant für manchmal zwar nicht leichte, aber immer erfolgreiche Küchenmontagen.

Ein Unterschied, den Kunden oft nicht sehen (können), ist zum Beispiel auch das Aufhängen und Anpassen der Oberschränke, die ja - ganz im Gegensatz zur Wand - schnurgerade sind und häufig auf die Fliesen treffen. Man kann sie mit den modernen Aufhängebeschlägen zwar leicht "in die Waage" hängen, aber das exakte Anpassen an den Wand und Fliesenverlauf ist schon deutlich eleganter und vermeidet Dreckfugen. Den Öffnungswinkel der Türen optimieren in dieser Küche Faltschiebetürbeschläge und sogar leicht zu reinigende Sockelschubladen haben wir integriert.

Die Klappe neben der Spüle bekam im Nachhinein noch Glastüren, weil Manfred seine nicht unerhebliche Flaschensammlung von der Magic Corner (dem Eckschrankdrehauszug) in das Regal umzog. Nur die hübschen handgemachten Haken für die Geschirrtücher mussten weichen, die hängen jetzt unter den Oberschränken. Bis auf einen, der da schon immer hing, der Sonderhaken für das Teesieb, der genau über der Spüle hängt, die auch in 20 Jahren trotz der Teebelastung keine Flecken davontragen wird.

Wenige Tage nach der Montage erreichte uns diese Mail (gekürzt), als Antwort auf meine Fototerminanfrage:

Außerirdisches

Lieber herwig,

etwas getröstet hat mich gestern die Bestätigung von seiten Barbaras, dass man nach der Landung eines Unterkrumbacher Ufos daheim erst einmal in eine Art staunende Erstarrung verfällt, den  Fremdling erst einmal weitgehend unberührt in seiner Wesenheit begutachtet, um sich dann so nach und nach im Einzelnen mit ihm vertraut zu machen. So auch ich: Vorsichtig, respektvoll und peu à peu werden die Laden und Fächelchen schon 'mal mit dem einen oder anderen belegt - an ein Kochen, gar Backen oder Losdampfen ist vor nächstem Wochenende, wo ich auch daheim bin und mich dem nicht unbeträchtlichen Lektürekanon an Anweisungen hingeben kann, nicht zu denken.
Du kannst also jetzt noch frei entscheiden - solltest Du ein Photo post quem erzielen wollen - wie sehr jungfräulich Du das neue Ambiente noch anzutreffen wünschst.


Anna und der Küchen-Fototermin

Es war reiner Zufall, dass Manfreds Lebensgefährtin Anna gerade da war, und während des Fotografierens erzählt sie Ute Danzer wie toll sie die Idee mit der Küchenüberraschung fand, was zu diesem Schnappschuss führte. Eine Stunde später saß sie schon wieder im Zug nach Basel, wo sie ein Museum leitet und privat ebenfalls in Möbeln aus Unterkrumbach lebt.

Sie war gelinde gesagt überrascht. Es wäre doch unverantwortungslos, einfach so eine neue Küche einzurichten.

Anna erklärt die freudige Überraschung, die sie beim ersten Gang in die neue Küche erlebte.

Die fertige Küche im "personal Design"

Die wunderschön großen Fliesen reduzieren die Fugenzahl in der Küche, die Höhe ist an Manfreds Größe angepasst (weshalb Ute auf dem oberen Foto etwas klein wirkt), das Nischensystem von Rösle nutzt jeden Zentimeter verbliebenen Stauraums, zum Dampfgarthema schicken wir den engagierten Koch in den Dampfgarkochworkshop von Thomy Schäfer, die Oberschränke über der Spüle haben eine reduzierte Tiefe, um die Kopffreiheit nicht einzuschränken und die Gesamtoptik wird von den Porta Palline (wörtliche: Tür mit Bällchen) bestimmt. Eine Massivholzküche mit persönlichem Flair ist entstanden. Wer den Emailverkehr im ganzen nachlesen möchte, findet die Massivholzküchen-Kauf-Doku im Nachhaltigkeitsweblog.

Schön, wenn man gemeinsam Ideen entwickeln kann, das muss aber nicht so sein. Wir haben auch Kunden, die sich nicht länger als notwendig mit dem Küchenthema beschäftigen wollen und ganz darauf vertrauen, dass unsere Küche funktionieren wird. Wird sie auch.


Die gute (W)einrichtung: das Buffet nimmt links den kleinen Kühlschrank auf, hat rechts eine riesen Flaschenschublade und darüber jede Menge Platz für Wein. Fragen Sie Ihren Weinrichtungsberater
Über dem Buffet sorgt eine Falschiebtür für ungestörten Zugriff
Die Oberschränke über der Spülenzeile sind weniger tief um größere Kopffreiheit zu ermöglichen
Die Magic Corner ist eine der wenigen sinnvollen Eck-Problemlöser
Direkt hinter der Magic Corner nutzen wir den Platz der übertiefen Arbeitsplatte mit zwei Müllabwürfen von Eisinger
Über dem Schub ist noch eine Ablage um dem erhöhten Platzbedarf beim Anrichten gerecht zu werden
Unsere Sockelschubladen lassen sich im Gegensatz zu handelsüblichen Lösungen supereinfach reinigen, es entstehen keine Fugen
Auch die Oberschränke neben dem Dunstabzug sind mit Faltschiebetüren ausgerüstet
Das wichtigste Detail: der Haken für das Teesieb aus Edelstahl, handgemacht von unserem Schlosser

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