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v.l.n.r.: Helga Münzenberg, Holger Heuber, Horst Fürsattel, herwig Danzer, Ingrid Fürsattel, Gunther Münzenberg. Foto: Ute Danzer

Die Geschichte der Möbelmacher - die Geschichte von Freundschaften

Das Foto ist ist ungefähr von 1984, damals saßen wir (Familie Danzer, Münzenberg, Heuber und Fürsattel) beim Frühstück in Bruneck zusammen.

Durch Horst Fürsattel trafen sich die Familie Danzer und Münzenberg beim Drachenfliegen, woraus später die Möbelmacher entstanden. Die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Kompagnons, den Familien, Mitarbeitern und auch den Kunden ist nach wie vor die Basis für unsere Freude an der Arbeit.


Wie alles begann - aus der Info-Broschüre von 1997

Die 20-seitige Infobroschüre von 1997. Einiges hat sich seitdem geändert, die Ziele und die Freude an der Arbeit sind gleichgeblieben
Eine der ersten Begegnungen der späteren Kompagnons am Entenberg mit archaischem Fluggerät

 

von Dr. Barbara Steinbauer-Grötsch für die Info-Broschüre aus dem Jahr 1997

Auf dem Holzweg waren Gunther Münzenberg und herwig Danzer, schon lange, bevor die ersten Späne bei den Möbelmachern flogen

herwig Danzer meldete bereits 1982 einen holzverarbeitenden Betrieb an, den Spielratz. Neben der Fertigung von Holzspielzeug sammelte er erste Erfahrungen im Entwerfen und Bauen von Möbeln. Die Freude am Umgang mit Holz hatte einen praktischen Nebeneffekt - sie half bei der Finanzierung des Studiums der Politik, Germanistik und Soziologie.

Gunther Münzenberg absolvierte nach dem Besuch der Waldorfschule eine Ausbildung zum Schreinergesellen (und zwar bei Krügel, deshalb pocht er heute noch auf Qualität) und anschließend in Garmisch-Patenkirchen zum Schreinermeister. Danach arbeitete er in einer Lehrwerkstatt und im Messebau.

Als der schreinernde Lehrer in spe und der lehrende Schreinermeister sich beim Drachenfliegen das erste Mal trafen, war das der Beginn einer langen Freundschaft und die Geburtsstunde der heutigen Partnerschaft.

 

1988 - Das Jahr der Gründung

 

Die Idee, einen Betrieb zu gründen, in dem ausschließlich Massivholz und andere wohngesunde Materialien zu Möbeln und Küchen verarbeitet werden sollten, nahm immer konkretere Formen an.

 

Wir machen das
Un-Möbliche wahr

 

Im Frühjahr 1988 war es dann soweit. Auf dem Gelände von Karl Keyssner, der dem jungen Betrieb aufgeschlossen gegenüberstand, richteten sie die erste Werkhalle ein (selbstverständlich mit Holzfußboden und raffinierter Farbgestaltung) und bauten die ersten Möbel. Bald konnten sie die Arbeit alleine nicht mehr bewältigen, und so stieß das erste Lehrmädchen und der erste Schreinergeselle dazu (Helmut Neugebauer ist übrigens immer noch dabei).

In der Zwischenzeit besteht das Team aus zwischen 15 und 20 Mitarbeitern, die wir Ihnen bereits vorgestellt haben Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster(Mitarbeiterseite).


Die Möbelmacher und die Ratte

 

Dr. Jürgen Burgmayr (trotz medizinischer Ausbildung ein begnadeter Zeichner) hat den Spielratz des alten Logos an die Hobelbank gestellt. Noch heute vertauscht er ab und zu das Skalpell mit der spitzen Feder und fügt der Rattensammlung immer neue Cartoons hinzu. Vielen Dank dafür und für die Zeichnungen in dieser Broschüre.

 

Vom Möbelbauen zum
Einrichten

 

Schon immer waren die Möbelmacher auf allen wichtigen Einrichtungsmessen vertreten. Um die Neugier zu stillen, und um Ihre Fragen nach funktionalen, schönen und wohngesunden Produkten, wie Matratzen, Polstermöbeln oder Bürostühlen, beantworten zu können. Immer mehr sorgfältig ausgesuchte Lieferanten nahmen sie mit ins Angebot auf, um Ihrem Wunsch nach komplettem Service und kompetenter Beratung nachkommen zu können.

Heute bieten sie Ihnen  nicht ohne Stolz „Alles Gute zum Einrichten“ , von A wie Austernbrecher bis zum Z wie Zeitungsständer.

 

Der Neubau

1996 kamen neue Auflagen von der Gewerbeaufsicht, die in den vorhandenen Räumlichkeiten nicht mehr zu erfüllen waren. So nahm die Idee, eine neue Halle mit Ausstellungsmöglichkeit zu suchen oder zu bauen Gestalt an. In Unterkrumbach wurden sie fündig, wo sie seit Herbst 1997 fertigen und auf 200m² Ausstellungsfläche präsentieren. Die nach baubiologischen Kriterien gebaute Holzhalle (800m²; Photo unter Anfahrt) verpflichtet beinahe dazu, die Bevölkerung und Kunden zu den unterschiedlichsten Veranstaltungen einzuladen, von denen die Unterkrumbacher Werkstatt-Tage im Frühjahr und Herbst die Wichtigsten sind.


(Hier beginnt eine Aktualisierung)

Weitere Aktivitäten führten zu Original Regional, den bayerischen Heimatpreis 1998, Coup21, Regional Geniessen bzw. Tag der Regionen, der in Unterkrumbach seinen Anfang hatte, den Initiativkreis Holz aus der Frankenalb, zu Slow Food und zu vielen anderen Institutionen, Vereinen und Verbänden. Seit 1998 ist herwig Danzer außerdem Pressesprecher der Schreinerinnung Nürnberger Land.


Im Jahr 2003 wurden die Möbelmacher von Umweltminister Schnappauf zum Umweltbotschafter Bayerns ernannt, sie gewinnen den Nachhaltigkeitspreis der Stadt Nürnberg, den Thalhoferpreis, zählten, seit dem Handwerkspreis 2005 zu den sieben besten Handwerksbetrieben Deutschlands und gewinnen 2011 den deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreis.


Alle Angaben sind hier als Tabelle zusammengefasst.


 

Wie es weitergeht

Wie es mit den Möbelmachern weitergeht können sie auf unserer Aktuell-Seite oder im Weblog ständig mitverfolgen, wer Daten sucht, findet sie in unserer Geschichtstabelle.



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Liebe Leute,für alle, die uns während der Werkstatt-Tage nicht besuchen konnten, es aber gerne getan hätten, haben wir allessagende Videos aus den Auftritten geschnitten. Wir hätten nie gedacht, dass ausgerechnet der G7 Gipfel mal im Nachhaltigkeitsblog erwähnt werden wird, aber unser Rindentuch ist es uns wert. In der Koch-Einrichtung Nummer 5 mit Diana Burkel – … Newsletter 117: Bad mit Katze, Barkcloth mit G7-Gipfel, BR-Interview, Sessel, Kocheinrichtung 5 weiterlesen


Zehn Teilnehmer, zwei Köche, ein Gastgeber genossen den Lebensmittelluxus der Hersbrucker Alb. Die meisten nehmen diesen Luxus leider nicht als den solchen wahr, weil es für uns normal ist, dass wir bei den Direktvermarktern oder auf dem Wochenmarkt in Hersbruck jederzeit einkaufen können. Wenn wir Gäste von auswärts haben, staunen die Bauklötze über unsere Möglichkeiten … Fischkochkurs Heimat auf´m Teller mit Norbert Meister und Hans-Peter Eberhard weiterlesen


Die Hintergrundgeschichte zu unserem eher ungewöhnlichen  BIOerleben-Zelt am Hauptmarkt haben wir hier schon erklärt, jetzt sind wir wieder eine Erfahrung reicher und berichten von der BIOerleben 2015 in Nürnberg aus einem gemieteten Austellerzelt mit sechs mal drei Meter Größe (was später noch wichtig werden wird). Die Vorgeschichte in kurz mit Bildern   Hier sind viele … BIOerleben 2015 in Nürnberg: Hitze, Sturm und ganz viel Zeit weiterlesen


Seit neun Jahren begleiteten wir die BIOerleben zu Nürnberg, die zu Renate Künasts Zeiten noch Bio Erlebnistage hießen, mit Freude und Freunden in unserer Showküche. Wir haben bis zu 15 Kochshows inklusive Spülen und Aufräumen absolviert, aber wir hatten kaum freie Minuten, um uns mit unseren Freunden, Kunden oder interessierten Gästen zu unterhalten. In diesem … BIOerleben in Nürnberg 2015: Besuchen Sie uns am anderen Ende des Hauptmarktes weiterlesen


Puh, das stelle ich mir schon richtig schwierig vor. Gute zwei Stunden intensive und durchaus fruchtbare Diskussion auf ein Radioformat von 4 Minuten herunterzubrechen.  Auf Facebook war zu verfolgen, das BR-Redakteur Wolfram Weltzer sich dafür auch lange Zeit genommen hat, denn Nürnbergers Themen sind alles andere als einfach.   Vor allem die Gäste unserer Werkstatt-Tage und … Wolfram Weltzer interviewt für Bayern2 Regionalzeit Christian Nürnberger bei den Möbelmachern weiterlesen


    Hundertundzwei Personen waren angemeldet, 140 sind gekommen, wir mussten alle Stühle aus der Ausstellung, Sozialküche und Büros einsetzen, aber wir brachten alle Besucher bequem unter. Bei Biowein und -Bier und dem Heimat auf´m Teller Buffet aus dem grünen Baum Kühnhofen entwickelten sich schon viele interessante Gespräche. Leider war die Strecke Mainz – Unterkrumbach mal … Begeisterte Zuhörer: Christian Nürnberger liest aus seinem Buch ‚Die verkaufte Demokratie‘ bei den 17. Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen weiterlesen


  Die Kocheinrichtung Nr. 5 war im Rahmen unserer 17. Unterkrumbacher Werkstatt-Tage die zweite mit Publikum, von dessen Größe wir ob der wenigen Anmeldungen dann doch etwas überrascht waren.  Das machte die Portionen etwas übersichtlich, das Geschmackserlebnis war trotzdem klasse und der Platz im regionalen Musterhaus reichte dank des Verschiebens des Esstisches. Diana Burkel vom … Kocheinrichtung Nr. 5: Schweinefilet 55 Grad mit Zucchini roh und gedämpft – live an den Werkstatt-Tagen weiterlesen


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Nachhaltikeit bei den Möbelmachern